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Fachfortbildung
Ab 2012 passen wir den Aufbau der Fachfortbildung an die an uns herangetragenen Bedürfnisse an. Auf dem Schaubild hier können Sie die neue Struktur erkennen. Wir splitten den starren Ablauf in 2 Blöcke und bieten für Interessierte ohne Vorkenntnisse einen Einführungstag an. Sie können ab 2012 unsere Angebote wie folgt nutzen:
Aufgrund der großen Nachrage und des hohen Bedarfs an fachkompetentem Umgang mit traumatisierten Menschen, bieten wir eine mehrstufige qualifizierende Fortbildung an. Die Fortbildung gliedert sich in zwei Teile: Ein Grundlagenmodul mit 4 Wochenenden, in dem theoretisches Basiswissen der Psychotraumatologie vermittelt wird. In den Praxisteilen werden Reorientierungs- und Stabilisierungsübungen vorgestellt und in der Gruppe geübt. Das Aufbaumodul mit 3 Wochenenden richtet sich an psychosoziale Fachkräfte, die beratend tätig sind. Die Kenntnisse des Grundmoduls werden vertieft und erweitert, die psychotraumatologische Beratungskompetenz unter verschiedenen Aspekten geübt und in Supervisionseinheiten mit der Umsetzung im Berufsalltag verbunden. Die Vertiefunsseminare (je ein Tag) widmen sich speziellen Themen, die von den TeilnehmerInnen der Grund- und Aufbaumodule nach Bedarf und Interesse gewählt werden können. Für TeilnehmerInnen, die das Zertifikat "FachberaterIn Psychotraumatologie" erwerben wollen, ist die Teilnahme am Grund- und Aufbaumodul sowie an 2 Vertiefungsseminaren und dem Abschlusskolloquium notwendig. Einen Einführungstag sollten jene InteressentInnen, die noch keinerlei Kenntnisse im Bereich der Psychotraumatologie haben, belegen. Alle Module finden jeweils am Freitag von 12-19h sowie Samstag von 10-17h im Zentrum für Psychotraumatologie Kassel statt. Die zusätzlichen Vertiefungsseminare werden freitags angeboten. Die gesamte Fortbildungsreihe kann bei entsprechender Voraussetzung auch als "Jahresgruppe" mit Abschlusskolloquium gebucht werden. Die Entscheidung für das Aufbaumodul kann aber auch erst nach dem Grundlagenmodul getroffen werden. Auch die Frage, ob die Fortbildung mit einem Zertifikat abgeschlossen werden soll kann bei Bedarf erst gegen Ende aller Module geklärt werden. Die Fortbildung wird von langjährigen Mitarbeiterinnen des Zentrums für Psychotraumatologie durchgeführt. Sie vermitteln Kompetenzen für die Beratung und Begleitung von traumatisierten Menschen. Alle Seminare beinhalten neben den theoretischen Seminarinhalten genügend praktische Übungseinheiten, um die vermittelten Inhalte einzuüben sowie Supervisionen.
Einführungstag
(für die Anmeldung klicken Sie
hier - sollte sich die
pdf-Datei nicht öffnen, schicken Sie uns bitte ein Mail, wir senden Ihnen
das Formular dann schnellstmöglich zu) - Unterstützungsmöglichkeiten in Beratung und Therapie Referentinnen: Regine Land, Friedegunde Bölt, Dora Grodd Termine: 04.05.2012 (15-19h), 22.06.2012 (15-19h), 18.08.2012 (12-16h) Kosten: 45,- € - Für Interessierte ohne Vorkenntnisse - Für Interessierte: Möglichkeit der Klärung von Fragen zur Fachfortbildung im Anschluss
Fortbildungsinhalte und Termine Grundlagenmodul (für die Anmeldung klicken Sie hier)
Grundlagen I - Akuttrauma - Neurobiologische Grundlagen - Schutz- und Risikofaktoren - Erprobung
von Distanzierungs- und Reorientierungsübungen Termine: 07./08.09.2012
Grundlagen II - Posttraumatische Diagnosen - Neurobiologische Folgen von Traumatisierung - Bindungsstörungen Referentin: Pia Heckel Termine: 05./06.10.2012
Beratungskompetenzen I - Welche Techniken eignen sich zu welchem Zeitpunkt nach einem traumatolgenen Ereignis? - Unterschiede zu anderen Beratungssettings Referentin: Friedegunde Bölt Termine: 02./03.11.2012
Selbstfürsorge zur Burnout - Prävention - Sekundärtraumatisierung und Mitgefühlserschöpfung - Resilenz und Ressourcen wahrnehmen und erweitern - Achtsamkeits- und Imaginationsübungen
Referentin: Regine Land
Aufbaumodul
Beratungskompetenzen II - Wiederholung von Stabilisierungs- und Reorientierungsübungen - Stabilisierende Begleitung: Vertiefung und Übungen - Anti-Suizid-Bündnis im Rollenspiel erarbeiten - Was ist Traumatherapie? - Arbeit mit der Inneren Landkarte / Selbst-Anteilen in Beratungen Referentin: Sylvia Schramm Termin: 13./14.09.2013
Traumarelevante rechtliche Grundlagen -
Häusliche Gewalt - Opferschutz (Gewaltschutzgesetz, Strafrecht) - Opferentschädigungsgesetz in Theorie und Praxis - Rechte und Pflichten der Opfer und der BeraterInnen/ TherapeutInnen - Häufigkeit, Formen und Folgen häuslicher Gewalt - Warum bleiben Frauen in einer Gewaltbeziehung?
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Interventionsstrategien, Gesprächsführung Termine: 11./12.10.2013
Gesellschaftsrelevante Fragestellungen zum Psychotrauma - Traumatheoretische Erkenntnisse für die Entstehung von Gewalt - Kulturelle Dimensionen, Interkulturelle Kompetenz in der Beratung - Gewalterfahrungen im kulturellen Kontext, Kollektivtraumatisierung
Referenten: Friedegunde Bölt 15./16.11.2013
Abschlusskolloquium (erst möglich zu belegen, wenn mind. ein Wahlseminar absolviert wurde) - Abschlussgespräch mit einem praktischen und theoretischen Anteil - Abschließendes Gespräch über die psychotraumatologischen Beratungskompetenzen mit den Fachfortbildungsreferentinnen Termin: wird in einem der Aufbau-Seminare bekannt gegeben!
Wahl- /Vertiefungsseminare:
Stabilisierende Begleitung bei Menschen mit
Selbstverletzendem Verhalten - Die unterschiedlichen Problemebenen, die sich im SVV zeigen - Exakte Analysen für das SVV - Die daraus resultierenden Veränderungsansätze, die der Stabilisierende Begleitung der Beachtung bedürfen - Übungen
und Anleitung für ein Trainingsprogramm auf allen 5 Ebenen, auf denen die
Copingstrategien modifiziert werden sollten 28.06.2013
Arbeit mit traumatisierten Kindern und
Jugendlichen - Akuttrauma und Symptome der Kinder - Trauma und Familie - Folgen früher Traumatisierung und Vernachlässigung - Symptome und Diagnostik - Methoden und Möglichkeiten
Referentin: Regine Land
Schmerzverarbeitung und Trauma - "Körperschmerz = Seelenschmerz?" - Schmerz und Schmerzverarbeitung, neurophysiologische Verständnismodelle, das Schmerzgedächtnis, Funktion und Dysfunktion des Schmerzes verstehen - Psychologisches Verständnis, Kontextfaktoren, Sinnhaftigkeit - Posttraumatische Schmerzsyndrome, somatoforme Dissoziation - "Der Körper vergisst nicht", Schmerzen nach Folter und Misshandlung - Diagnostik, Gegenübertragung, Fallvignetten - Was hilft bei Schmerzen? Praktische
Übungen werden in die Fortbildung integriert 08.06.2013
- Sicherheitsgebende und stabilisierende körperorientierte Angebote kennen lernen - Ressourcenstärkende und "alltagstaugliche" Angebote in er Beratung und für KlientInnen in Eigenanwendung - Eigene körperliche Übertragungs- und Gegenübertragungsmomente wahrnehmen und damit umgehen lernen
Referentin: Rosi Nussgräber
Der Holocaust/ und die Folgen aus psychotraumatologischer Sicht - Kurzer geschichtlicher Exkurs aus der Perspektive der Traumaforschung - Fragen der Transgenerationalität mit Fallbeispielen - Die gesellschaftlichen Auswirkungen des Holocausts bis heute - Verarbeitungsphasen, Verarbeitungsprozesse, Generierung von Copingstrategien - Besonderheiten im Beratungsprozess mit Betroffenen Referentin: Friedegunde Bölt Termin:
Neurobiologie und Trauma - Hirnentwicklung und Plastizität des Gehirns und die unterschiedlichen strukturellen Veränderungen des Gehirns bei komplex traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen - Veränderungen des Vegetativen Nervensystems durch Trauma, aber auch durch Bindungsstörungen bei Kindern - Das Schmerzgedächtnis des Körpers - Gedächtnisstörungen bei Traumata - Welche Rolle spielt die Psychoedukation über neurologische Veränderungen bei den Betroffenen, was kann sich auch durch die Therapie ändern? Referentin: Pia Heckel Termin: 09./10.11.2012 18.10.2013
Zusatzseminare:
Rituelle Gewalt / Abrichtung / Programmierung / Ausstieg für FachberaterInnen Psychotraumatologie, die mit Betroffenen arbeiten Auf mehrfache Anfragen hin bieten wir dieses Vertiefungsseminar an. Es richtet sich an die psychotraumatologisch versierten KollegInnen, die Betroffene beruflich beraten, begleiten und unterstützen. Das Grundlagenwissen aus Seminar II, die dazugehörigen Skriptinhalte aus Seminar II und eigene Praxiserfahrungen sind Voraussetzung zur Teilnahme. Fallsupervisionsfragen sowie Austauschbedarf zum Themengebiet sind wilkommen. Referentin: Sylvia Schramm
Alle Seminare beinhalten neben den theoretischen Seminarinhalten genügend praktische Übungseinheiten, um die vermittelten Inhalte einzuüben. >>>>>>> Anreisebeschreibung zum Psychotraumazentrum <<<<<<<< (bitte anklicken)
Referenten/innen: Friedegunde Bölt, Regine Land, Claudia Igney, Sozialwissenschaftlerin (M.A.),seit 1991 in der Anti-Gewalt-Arbeit und Gesundheitsförderung aktiv, bis 2002 Landeskoordinatorin des Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt in M.-V., 2005-2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin der FH Osnabrück, seit 2009 hauptberuflich bei pro familia Niedersachsen, nebenberuflich seit vielen Jahren tätig bei VIELFALT e.V. - Information zu Trauma und Dissoziation - mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und Beratung für komplex traumatisierte und dissoziative Menschen, Mitherausgeberin der interdisziplinären Handbücher "Trauma & Dissoziation" (2008) und "Rituelle Gewalt" (2010).
Dorothea
Grodd, Klinische Erfahrungen im Rahmen ihrer Fachärztinnenausbildung in Onkologie, Psychosomatik, Psychiatrie und Neurologie. Als Oberärztin bis 2004 Aufbau und Leitung einer Psychotraumatherapieabteilung in einer Rehaklinik; Schwerpunkt: Arbeit mit chronisch und komplex traumatisierten Menschen. Ausbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Gestalttherapie, zertifizierte EMDR-Therapeutin, EMDR-Supervisorin, spezielle Psychotraumatherapie DEGPT. Seit 2009 Vorstandsfrau im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel Sylvia Schramm, Rosi Nussgräber, Pia Heckel,
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